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Regisseure unserer Freizeit

Was haben wir Menschen eigentlich früher mit unserer ganzen Freizeit angestellt? Die ARD/ZDF-Langzeitstudie »Massenkommunikation« beobachtet das Medienverhalten der Bevölkerung seit 1964. Nach deren Ergebnissen sehen wir Bundesbürger immer mehr fern, seit einigen Jahren immer noch leicht ansteigend etwa 220 Minuten täglich. Diese drei Stunden und 40 Minuten pro Tag … nomophobia

Interview mit Uncle Bob

Der US-amerikanische Softwareentwickler Robert C. Martin, auch bekannt als „Uncle Bob“, arbeitet seit den 1970er Jahren in diversen Softwareentwicklungsprojekten, initiierte 2001 die Entwicklung des Agilen Manifests, das Fundament agiler Softwareentwicklung und ist führendes Mitglied der Software Craftsmanship Bewegung. Im Anschluss an ein zweitägiges Seminar in Karlsruhe nahm er sich Zeit …

Neues aus dem Goldfischglas

Seit es die Cloud gibt, schließe ich mein Büro nicht mehr ab. Wozu auch, die Hardware altert sowieso schneller, als man sie aus dem Fenster werfen kann. Bleiben noch meine Dateien. Aber wer ist heute noch so verrückt, Informationen auf Datenträgern abzulegen, die andere Leute einfach in die Tasche stecken …

Es gibt kein objektives Gut oder Schlecht im Theater

  Wie sieht Qualitätssicherung eigentlich in anderen Berufen aus? Das VKSI Magazin hat dazu mit dem Schauspieler Florian Hertweck gesprochen, der früher selbst mal Informatik studiert hat.  Susann Mathis: Florian, du bist Mitglied im Ensemble des Theaters in Hannover und spielst aktuell dort den Chef einer IT-Firma… Florian Hertweck: Nicht …

Mit dem Scheitern rechnen

Früher musste man auf den Präsidenten schießen, wenn man berühmt werden wollte. Heute wird man berühmt, wenn man einer Freundin erzählt, dass man mit dem Präsidenten geschlafen hat. Die Veränderung von „Öffentlichkeit“ und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft analysieren Bernhard Pörksen und Hanne Detel in ihrem neuen Buch mit dem …

Lagerfeuer, Volksvermögen und das richtige Maß

Lagom ist ein häufig verwendetes schwedisches Wort. Es bedeutet so viel wie gerade oder genau richtig. Die Skandinavistin Beatrice Kindler begründet, wie sich Sprachforscher die Herkunft des Begriffs erklären: »Man glaubt, dass der Ursprung dieses Allerweltsworts am Lagerfeuer der Wikinger zu finden ist, dort tranken alle aus einem einzigen Becher, …

Identität: Am Anfang steht die Analyse

Einmalig, der unverwechselbare Fingerabdruck: Es ist nicht leicht, das Einmalige und Unverwechselbare herauszuarbeiten und für die Kommunikation zuzuspitzen. Wer nicht präzise arbeitet, findet sich am Ende mit einer austauschbaren Positionierung wieder. Am Anfang jeder Kommunikationsarbeit steht daher die klare Analyse: Welche Aufgaben und Eigenschaften zeichnen uns aus? Was ist das …