• Susann Mathis

Eisenmann irrt

Eisenmann irrt, denn er übersieht, dass die deutsche Sprache lebt. „Mit dem Gendern gehen sprachpolizeiliche Allüren einher“, behauptet Eisenmann in seiner Einleitung zum Artikel „Das missbrauchte Geschlecht„. Statt diese Behauptung zu begründen,  bemüht er sich dann aber in seinem Artikel um das Festschreiben eines Status Quo in unserer Sprache, als ob das Deutsche eine tote Sprache wäre. Tatsächlich hat sich unsere Sprache zu dem von Eisenmann geschätzten Status Quo entwickelt, ist dann aber nicht dort stehengeblieben.

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